ES-Spiegel - Das Magazin der Europa-Studien

kritisch gedacht

Test the West – Vom Ende des Westens wie wir ihn kannten und den Folgen für die transatlantischen Beziehungen – Ein Erfahrungsbericht

Das alte Bild vom “Westen” bröckelt. Doch was versteht sich heute noch unter dem Begriff “Westen” und wie westlich ist die Europäische Union im Vergleich zur NATO? Wie sehr die USA das Narrativ vom “Westen” geprägt hat und immer noch prägt beschreibt Prof. Dr. Ulrich Brückner in seinem Beitrag. Anhand eines Erfahrungsberichtes verschafft er einen Einblick wie die transatlantischen Beziehungen gewachsen sind und sich heute noch gestalten.

Die transatlantischen Beziehungen auf kalkuliertem Konfrontationskurs

Bereits unter Barack Obama und seiner ersten Außenministerin Hillary Clinton klang unmissverständlich an, dass sich eine Veränderung in den transatlantischen Beziehungen anbahnen würde. Die EU blieb in dieser Frage lange untätig und hat nun – in ihrer größten Krise – mit veränderten politischen Realitäten dies- und jenseits des Atlantiks zu kämpfen. Von Daniel Ziesche.

Zwischen Staatsräson, strategischer Partnerschaft und Israelkritik: Die Europäisch-Israelischen Beziehungen

Kaum ein Land außerhalb der EU steht Europa so nahe wie Israel. Dennoch sind die europäisch-israelischen Beziehungen, auch auf Grund der weiterhin angespannten Lage im Nahen Osten, vom ständigen Auf und Ab geprägt. Im Interview mit dem Europastudien-Spiegel spricht Jakob Kullik über das Verhältnis zwischen Europa und Israel, den Nahostkonflikt, die amerikanische Botschaftsverlegung, das Atomabkommen mit dem Iran, Antisemitismus und den Eurovision Song Contest.

aus älteren Ausgaben:

NOTAP – Warum das Salento gegen eine neue EU-Gas Pipeline kämpft

Paulina ist während ihres Auslandssemesters in Lecce unterwegs mit jungen Süditaliener_innen, die sich ignoriert und nicht verstanden fühlen. Der Übermacht eines längst beschlossenen EU-Projekts treten sie dennoch mit ausdauernder Entschlossenheit und „Positivity“ entgegen.

Von Brüssel und anderen Ungeheuern

Brüssel, ein undurchsichtiges Monstrum? Demokratiedefizit EU? Partizipation unter dem Gefrierpunkt? Welche Vorstellung die Unionsbürger_innen von der Europäischen Union und ihrer Funktionsweise haben; und wie es wirklich um die Demokratie in der EU steht, betrachtet Vanessa Beyer in diesem Beitrag.

Das Chemnitzer Experiment

Die Bürgerversammlung im Rahmen der Europawoche 2018 “Europa für alle” als Reallabor? Den Kern dieser theoretischen Überlegungen und welche Voraussetzungen für einen demokratischen Diskurs erfüllt werden müssen, beleuchtet Björn Elsen in seinem Artikel genauer.

Europa muss Alltag werden!

Wieso wir vor lauter Eu-Richtlinien für Gemüse unseren Blick auf das Große Ganze nicht verlieren dürfen, schildert uns Sascha Kodytek in seinem Text und appelliert gleichzeitig zur Mitgestaltung an einem Europa, in welchem wir auch zukünftig leben wollen.

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