ES-Spiegel - Das Magazin der Europa-Studien

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Tipps und Links

Das Thema ‚Europäische Normalitäten: Zwei Schritte vor, einen zurück?‘ hat uns selbst vor einige Herausforderungen gestellt. Und lange konnten wir nicht alle Gedanken, die wir zu diesem Themenfeld hatten, mit dieser Ausgabe abdecken. Daher wollen wir hier noch ein zwei Artikel, Podcast oder ähnliches empfehlen und Food for Thoughts geben.

  • Die Empörung über die untergehenden Flüchtlingsboote im Mittelmeer hat nachgelassen. Ist das Sterben von Menschen im Mittelmeer zu normal geworden? Hier ein Artikel von May Bulman im Independent über die Untersuchung der „Operation Sophia“: Menschen gerettet oder in den Tod geführt?

http://www.independent.co.uk/news/world/europe/eu-refugee-rescue-mission-mediterranean-people-smuggling-north-africa-report-migrant-crisis-european-a7835631.html

  • Was ist normal in Griechenland? Nach dreijähriger Pause will Griechenland zurück an die Finanzmärkte. Eurotopics hat verschiedene griechische Pressestimmen dazu zusammengefasst:

http://www.eurotopics.net/de/182869/was-bedeutet-rueckkehr-an-die-maerkte-fuer-athen

  • Critical Whiteness und die Diskriminierung im Alltag. Deutschlandfunk Kultur ist dem in einem Podcast nachgegangen: „Wir hier und die da: Was anders ist, wird benannt - Ausländer, Migrationshintergrund, Einwanderungsgeschichte. Die unbewusste Norm dahinter: Weiß sein als gesellschaftliche Position, meinen Kritische Weißseinsforscher. Was ist dran an der Kritik?“ (Beitrag vom 19. Juli 2017)

http://www.deutschlandfunkkultur.de/critical-whiteness-diskriminierung-im-alltag-unbewusst-und.976.de.html?dram:article_id=391390

  • Interrail-Tickets für alle 18-Jährige_n in der EU? Wie die Kommission einen neuen Versuch wagt, europäische Identität normal werden zu lassen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-11/free-interrail-eu-kommission-pilotprojekt

  • EU-Austritte als neue Normalität? Das Pew Research Center gibt einen Einblick in die Einstellungen von EU-BürgerInnen gegenüber der EU:

http://www.pewglobal.org/2017/06/15/post-brexit-europeans-more-favorable-toward-eu/

  • Der Alltag eine Dolmetscherin im EU-Betrieb? Das Interview von Pia Ratzesberger mit Annette Stachowski erzählt davon:

http://www.sueddeutsche.de/kultur/dolmetscherin-in-bruessel-es-geht-manchmal-an-die-grenze-des-machbaren-1.3549794

  • Ein älterer Beitrag, der auch zum Thema der vorherigen Ausgabe passt. Fokus Europa, eine Podcast-Reihe der Heinrich-Böll-Stiftung, beschäftigte sich mit Europäischer Identität: „Wir sprechen mit Peter Glaser, ein in Berlin wohnhafter Österreicher, Schriftsteller, Ingeborg-Bachmann-Preisträger und intensiver Beobachter der Gesellschaft und insbesondere ihrer Digitalisierung für die Frage einer Europäischen Identität. Gibt es eine und was macht sie aus? Wir wagen einen kritischen, breiten und betont unpolitischen Blick auf die unterschiedlichen Vorstellungen der Länder und Kulturen. "Kultur bedeutet immer eine Zunahme an Unterschieden" sagt Peter Glaser und plädiert für mehr Vielfalt und weniger Einheitsdruck im europäischen Miteinander.“

https://fokus-europa.de/podcast/fe018-europaeische-identitaet/

Ellen Hieber hat in Chemnitz zunächst Europa-Studien studiert, um dann direkt in den Masterstudiengang 'Europäische Integration Schwerpunkt Ostmitteleuropa' zu wechseln. Besonders angetan hat es ihr die Region Südosteuropa. Nachdem sie schon im Bachelor in Griechenland ein Auslandssemester gemacht hat, befindet sich sich gerade wieder in Thessaloniki. Ihre Masterarbeit soll irgendwas mit Europäischen Identitäten und Erinnerungskulturen zu tun haben.

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