ES-Spiegel - Das Magazin der Europa-Studien

Europa in Chemnitz?!

Die EU trägt durch Beschlüsse auf supranationaler Ebene zur Gestaltung der regionalen Entwicklung bei. Diese Fotostrecke soll aufzeigen, in welchem Rahmen die Europäische Union gezielt Projekte innerhalb der Stadt Chemnitz fördert und wie hierdurch transnationale Zusammenarbeit, kultureller Austausch sowie grenzüberschreitende Begegnung entsteht. Das Wirken der Europäischen Union spiegelt sich somit auch im alltäglichen Leben wider, wodurch die Vorstellung einer Europäischen Integaration auf regionaler und kommunaler Ebene verwirklicht wird.

Seit Mai 2016 ist Chemnitz Teil der Bürgerinitiative Pulse of Europe, die jeden ersten oder zweiten Sonntag im Monat zu friedlichen Kundgebungen in den Städten Europas aufgerufen hatte. Diese Initiative verfolgt keine parteipolitischen Ziele. Sie will denjenigen, die für die Grundwerte Europas stehen, die Möglichkeit geben dies öffentlich zu zeigen. Hieraus hat sich später der Chemnitzer Verein "Eureca e.V." gegründet.// Foto: Rebecca Zeh
Brücke für Akademikerinnen und Akademiker in Chemnitz Am 12. Januar 2018 fand im Grünem Salon des Rathauses Chemnitz eine Begrüßung für Migranten, welche am Projekt „Brücke für Akademikerinnen und Akademiker in Chemnitz“ teilnehmen, statt. Das Projekt richtet sich an Migranten, welche im Ausland einen akademischen Abschluss erworben haben. Es wird vom Europäischen Sozialfonds und dem Bundesministerium für Soziales gefördert. Frau Pia Sachs (EU-Koordinatorin, mittlere Reihe links) stellte den Teilnehmern bei Kaffee und Tee zunächst die Europaarbeit der Stadt Chemnitz vor und gab im Anschluss eine Führung durch das Rathaus.// Foto: Julia Tuncel
Das Institut für Europäische Studien ist eins von sieben Instituten der Philosophischen Fakultät. Es handelt sich um ein interdisziplinäres Institut, bestehend aus fünf Professuren. Das Institut beschäftigt sich mit der europabezogenen Forschung.// Foto: Julia Tuncel
Seit Herbst 2015 wird die alte Aktienspinnerei in Chemnitz (Straße der Nationen) zu der neuen zentralen Universitätsbibliothek der TU Chemnitz ausgebaut. Nach Planungen zu Folge soll das Gebäude im Sommer 2019 übergeben werden. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf 49,5 Mio. Euro und davon sollen 14,6 Mio. Euro aus dem Fond für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden.// Foto: Julia Tuncel
URBACT ist ein europäisches Programm, welches durch den EFRE, die 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen und die Schweiz finanziert wird. Es fördert den europaweiten Wissens-und Erfahrungsaustausch zwischen Städten sowie eine nachhaltige Stadtentwicklung. Im nächsten Bild wird ein Projekt im Rahmen des URBACT in Chemnitz vorgestellt.// Foto: Julia Tuncel
Im Rahmen des europäischen Programms für nachhaltige und integrierte Stadtentwicklung URBACT soll der ehemalige Spinnereimaschinenbau wiederbelebt werden. Die großen Hallen des Gebäudes bieten sich optimal für verschiedene Ideen zur Gestaltung an. Das Projekt wird durch den EFRE gefördert.// Foto: Julia Tuncel
DIE BRÜCKE e.V. ist eine gemeinnützige Einrichtung, die mit ihren Aktivitäten einen Beitrag zur Entwicklung eines europäischen Bildungs- Kultur- und Wirtschaftsraumes leistet. Der Schwerpunkt dieser grenzüberschreitenden Zusammenarbeit liegt dabei im Grenzraum zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik. Internationale Aktivitäten werden innerhalb des bestehenden Netzwerkes mit Einrichtungen in der Tschechischen Republik, den Niederlanden, Großbritannien, Spanien, Deutschland und dem Freistaat Sachsen realisiert. Seit September 2008 ist DIE BRÜCKE e.V. anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Der zentrale Punkt Bildung ermöglichen, bedeutet aktiv die Zukunft junger Menschen zu gestalten. Dabei bedeutet Teilhabe an Bildung Persönlichkeitsentwicklung, Entscheidungen aufgrund eigener Erfahrungen und deren Reflektion treffen und somit unabhängiger von äußeren Einflüssen zu werden. Ein aktuelles Projekt ist das Planspiel - "Förderung von Demokratie und Toleranz grenzüberschreitender Zusammenarbeit" zur Stärkung eines gemeinsamen Miteinanders. Hier sollen Schüler im Alter von 11-15 Jahren interkulturelle Erfahrungen sammeln und Vorurteile abbauen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Bildungsinstitut Pscherer und dem Dům dětí a mládeže Ústí nad Labem realisiert und durch die Europäische Union im Rahmen des Kooperationsprogrammes "SN - CZ Ahoj sousede. Hallo Nachbar. 2014 – 2020" gefördert.// Foto: Die Brücke e.V.
Entwicklung kompostierfähiger Composite für Automobile am Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V. in Chemnitz. Dieses Forschungsprojekt wurde durch das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm, mit dem Titel „BIOFIBROCAR - Melt spun fibres based on compostable biopolymers for application in automotive interiors“, gefördert. Das Sächsische Textilforschungsinstitut schloss sich am 17. Februar 1992 aus den Forschungseinrichtungen Forschungsinstitut für Textiltechnologie GmbH (FIFT) in Chemnitz und Institut für Technische Textilien GmbH (ITT) in Dresden zusammen. Das STFI ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung mit langjähriger Tradition, welches zu innovativen technischen Textilien forscht. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Technischen Textilien und Vliesstoffe erfordern eine ständige Verbesserung und Modifizierung der Technologien und damit eine Weiter- und Neuentwicklung von Maschinen und Anlagen.// Foto: Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V. (STFI)
Der studentische Verein Initiative Europastudien e.V. wurde als eingetragener Verein 2001 gegründet und Besitz mittlerweile 60-70 aktive Mitglieder. Zu den Zielen gehören neben der Weiterentwicklung und Repräsentation des Studiengangs Europastudien an der TU Chemnitz, auch die Organisation und Planung von Projekten mit europäischen Bezug sowie Networking. Weiterhin ist sie Ansprechpartner für Interessenten, Studienanfänger und Studierende der Europastudien.// Foto: Initiative Europastudien e.V.
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