ES-Spiegel - Das Magazin der Europa-Studien

Zeichnung: Ellen Hieber

Europa: verdrossen.

Liebe KommilitonInnen, liebe Alumnae und Alumni, liebe ProfessorInnen und DozentInnen,

Betrachtet man die unzähligen Zeitungsartikel über das politische Geschehen in Europa scheint die Bedeutung über den Ausdruck Europaverdrossenheit klar: Menschen sind der EU überdrüssig geworden, sehen sie als Übel oder gar als imperialistische Übermacht. Großbritannien wird aus der Europäischen Union austreten, und weitere Staaten wollen über ihre Mitgliedschaft in der EU abstimmen lassen. Nationalistische Parteien erstarken, das Nationale wird in den Vordergrund gestellt und eine europäische Identität scheint in weiter Ferne. Ist Europaverdrossenheit Ausdruck enttäuschter Hoffnungen und aufkeimenden Sorgen?

Wir, die Redaktion des ES-Spiegels, möchten dieses Phänomen genauer betrachten, Erklärungsversuche und Denkanstöße geben. Wir möchten den Diskurs um Europa und die EU aktiv mitgestalten, deren Bedeutung für uns alle herausarbeiten und damit gegen die aufkeimende Europaverdrossenheit ankämpfen.

Dies ist die erste Ausgabe des ES-Spiegels, die im Kollektiv entstanden ist. Je eine Person der Redaktion nahm sich einer Rubrik an, schrieb selbst Artikel oder suchte nach AutorInnen. Zu den drei Rubriken der letzten Ausgabe – kritisch gedacht, Europa studieren und Europa lehren – gesellt sich eine neue Rubrik: Korrespondenz. Wir möchten damit in den Mittelpunkt stellen, was das Europa-Studieren besonders macht: die verschiedenartigsten Auslandsaufenthalte. Europa-StudentInnen aller Semester berichten aus dem Ausland von ihren Erfahrungen und Eindrücken zum aktuellen Thema der Ausgabe.

Die Idee dieses Magazins der Europa-Studien ist es, das Konstrukt Europa stetig zu hinterfragen und einen Einblick in unser Studium der Europa-Studien zu geben. Daher die Bitte: Helft uns, den ES-Spiegel bekannter zu machen. Kritisiert, kommentiert und schmeißt die Werbetrommel an!

Wir danken allen AutorInnen und UnterstützerInnen für ihre Mithilfe an dieser Ausgabe und wünschen viel Spaß beim Lesen!

Eure Redaktion des ES-Spiegel

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