ES-Spiegel - Das Magazin der Europa-Studien

Das Institut der Europäischen Studien bei Facebook
Foto by Ellen Hieber

"Die neue Facebook-Seite dient uns als Sprachrohr"

Welche Aufgaben umfasst die Öffentlichkeitsarbeit der Europa-Studien?

Núria Codina: Die Öffentlichkeitsarbeit des Instituts zielt darauf ab, den Bachelorstudiengang "Europa-Studien" und den Master "Europäische Integration" zu bewerben. Die Inhalte der Europa-Studien sollen einer breiten Öffentlichkeit vermittelt werden – sowohl an der Universität als auch in der Stadt Chemnitz.

Uwe Rabe: Um das zu erreichen, bewerben wir den Studiengang im Internet, stellen ihn auf Messen, in Schulen und an ausländischen Partneruniversitäten vor. Wir investieren vor allem Zeit in die Gestaltung und Ausarbeitung von Werbemitteln und Vorträgen.


Über welche Kanäle haben Sie den Studiengang bisher beworben?

Uwe Rabe: Einfach zu behaupten, wir bewerben den Studiengang mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln, wäre etwas zu einfach. Neben der ganz klassischen Werbung mit Printmedien und dem Besuch von Messen und Schulen ist für uns vor allem das Internet ein wichtiger Werbeträger. Die Homepage europastudien.de, sogar die Google+-Seite und nun die neue Facebook-Seite dienen uns als Sprachrohr.

Aber man darf auch nicht außer Acht lassen, dass die einzelnen Professuren ganz unabhängig von uns Öffentlichkeitsarbeit für die Europastudien betreiben. Jeder Vortrag außerhalb des ‚normalen‘ Uni-Betriebes, jeder Museumsbesuch mit Studierenden, jede Exkursion und natürlich das Engagement bei anderen Projekten in der Stadt, wie zum Beispiel bei der Lesenacht im Tietz, 14-18 WAR WAS. Geteilte Erinnerungen, öffentliche Kolloquien und Tagungen und vieles andere dienen uns zur Verankerung des Studiengangs im öffentlichen Bewusstsein.

Núria Codina: Wir haben auch oft Schulen bei uns im Institut zu Gast oder gehen als Institut selbst an die Schulen. Das Schöne an diesen Situationen ist, dass man einen direkten Kontakt zu den Interessierten bekommt, konkrete Fragen beantworten und auch inhaltlich arbeiten kann. Letztes Jahr haben wir zudem auch das „Botschafterprogramm“ ins Leben gerufen. Das ist ein Projekt, bei dem Europastudierende in ihre ehemalige Schule fahren und den SchülerInnen von ihren Erfahrungen an der TU Chemnitz berichten. Hier möchte ich mich besonders bei Tino Hellmuth, Susanne Brunnbauer und Tina Krüger bedanken, die das Ganze ermöglicht haben. Das „Botschafterprogramm“ kam sehr gut an. Viele SchülerInnen wissen nicht, ob und was sie studieren sollen und wie die Universität als Institution überhaupt funktioniert. Durch den Austausch mit unseren Studierenden und am Beispiel der Europastudien konnten sie ein Gefühl dafür bekommen, was das Studentenleben mit sich bringt. Und natürlich sind wir am Tag der offenen Tür vertreten, um auch hier Interessierten Rede und Antwort zu stehen.

Neben diesen Beratungsangeboten verfügt das Institut für Europäische Studien über eine sehr schöne, informative Webseite. Die Webseite informiert über den Studiengang sowie aktuelle Veranstaltungen und wird regelmäßig aktualisiert.


Und nun wie Herr Rabe schon sagte der Schritt zu Facebook. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Núria Codina: Um Facebook kommt man heute nicht mehr herum. Trotz einiger negativer Aspekte bietet dieses soziale Netzwerk viele Vorteile. So kann man über Facebook ein viel breiteres Publikum erreichen. Deswegen wollen wir künftig auch über die Facebook-Seite auf Veranstaltungen des Instituts und Inhalte der Europa-Studien aufmerksam machen. Aber keine Sorge, Facebook wird weder die offizielle Webseite des Instituts noch die Webseite www.europastudien.de ersetzen. Und natürlich werden wir weiterhin Schulen besuchen und auf Messen zu finden sein.

Uwe Rabe: Es ist ein ganz logischer Schritt und wir sind, wenn wir ehrlich sind, etwas spät dran. Ich selbst betreue auch andere Seiten bei Facebook und habe bisher nur gute Erfahrungen gesammelt. Dennoch gibt es berechtigte Bedenken beim Umgang mit sozialen Netzwerken. Shitstorms und Fake-News sind keine Einzelfälle, sondern ein trauriger Bestandteil der Netzwerke. Damit umzugehen ist nun eine zusätzliche Aufgabe für uns. Wir sind uns der Möglichkeiten, aber auch der Verantwortung bewusst, die dieser Schritt mit sich bringt. Mit der statischen Seite europastudien.de haben wir lediglich Informationen gestreut. Die Facebook-Seite bietet uns ein Forum zur Kommunikation.


An welche Zielgruppen richtet sich diese Facebook-Seite?

Uwe Rabe: Auch dieser Punkt hat uns lange beschäftigt. Wir wollten uns nicht auf eine Zielgruppe festlegen, also kein geschlossenes System schaffen. Wir sprechen alle an, die sich für die geteilten Inhalte interessieren. Das können die StudentInnen, ProfessorInnen, MitarbeiterInnen, Alumni und Alumnae und auch SchülerInnen sein.

Aber auch für Erasmusstudierende ist dies eine Möglichkeit, sich über die TU Chemnitz und unseren Studiengang zu informieren beziehungsweise darüber auf dem Laufenden zu bleiben.


Was können wir in Zukunft von der Facebook-Seite "Europa-Studien - TU Chemnitz" erwarten?

Núria Codina: Spannenden Lesestoff, Informationen zu wichtigen Veranstaltungen am Institut, der TU Chemnitz oder in der Stadt. Wir hoffen mit der Facebook-Seite auf ein Forum, in dem sachlich und offen über europabezogene Themen diskutiert werden kann. Aber das liegt nicht in unserer Hand, sondern ist von den NutzerInnen abhängig. In diesem Sinne: bitte "liken", mitmachen, mitdiskutieren!

nach obennach oben

nach obennach oben